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Technische Zins

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Der technische Zins oder technische Zinssatz gibt die Einschätzung der erwarteten, langfristig erzielbaren Rendite auf dem Vorsorgevermögen wieder. Der technische Zins ist eine Rechengrösse deiner Pensionskasse, um künftige Leistungen und Beiträge in heutigen Werten auszudrücken. Er gibt also die Renditeerwartung der Kasse auf das Vorsorgevermögen wieder. So beantwortet er die Frage „wie hoch kann das für die künftigen Rentenzahlungen vorhandene Vermögen in Zukunft verzinst werden?“ 

Setzt die Kasse den technischen Zins „hoch“ an, rechnet sie sich und den Deckungsgrad zu schön. Dies bedeutet, dass der Deckungsgrad höher ist als bei einem tieferen technischen Zins. Je tiefer der technische Zinssatz, desto vorsichtiger rechnet die Kasse. Entsprechend muss sie bei einem tieferen technischen Zins schon heute mehr Rückstellungen für die zukünftigen Vorsorgeverpflichtungen bilden.

Darum sind zahlreiche Vorsorgeeinrichtungen in den letzten Jahren im Zuge des sinkenden Zinsniveaus dazu übergegangen, den technischen Zins zu reduzieren. Der Trend im technischen Zins geht zu unter 2%. Gemäss aktuellen Daten haben bereits 32 Prozent der privaten und 24 Prozent der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen einen technischen Zins unter 2%.  

Der technische Zins hat übrigens nichts mit dem Mindestzins oder der effektiven Verzinsung der Altersguthaben zu tun.

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.

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Altersguthaben

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Das Altersguthaben ist dein angesammeltes Kapital auf dem “Pensionskassenkonto” deiner Vorsorgeeinrichtung. Je nach Pensionskasse nennt sie dies auch AGH, Sparguthaben, Vorsorgeguthaben, Austrittsleistung oder ähnlich.

Es entsteht aus vier Bausteinen. Erstens, deinen monatlichen Altersgutschriften (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge), zweitens den Zinserträgen, drittens den eingebrachten Freizügigkeitsleistungen und viertens freiwilligen Einkäufen. Die Höhe deines Altersguthabens hängt also davon ab, wie viel du und dein(e) Arbeitgeber insgesamt einzahlen und wie viel deine Pensionskasse darauf als Ertrag erzielt. Auf deinem Pensionskassenauszug findest du die Informationen, wie viel dein Altersguthaben im letzten Jahr gestiegen ist. Denn Jahr für Jahr kommen neue Altersgutschriften sowie die Verzinsung deines bereits vorhandenen Kapitals dazu. Deshalb steigt dein Rentenanspruch auch jedes Jahr. Denn aus dem Altersguthaben kannst du mit dem Umwandlungssatz deine künftige Rente ermitteln: (Umwandlungsatz x Altersguthaben = Altersrente).

Wie du später im Alter dein Altersguthaben beziehen kannst, regelt die Pensionskasse. Entweder darfst du es aufs Mal als Kapital beziehen, oder umgewandelt in eine lebenslange Rente oder als eine Mischung daraus. Auf jeden Fall darfst du gemäss Gesetz mindestens ¼ als Kapital beziehen. 

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du dich über dein vermutlich grösstes Finanzvermögen informieren.

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Altersgutschriften

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Altersgutschriften sind alle Sparbeiträge, die du und dein(e) Arbeitgeber in deine berufliche Vorsorge eingezahlt haben. Also, Gutschrift ist hier eine nette Umschreibung für den monatlichen Zwangsbeitrag, den du in deine 2. Säule einzahlst. Und die Höhe der Altersgutschriften nimmt dann mit deinem Alter noch zu, denn sie berechnet sich als Prozentsatz deines versicherten Lohns. Immerhin muss der Arbeitgeber nach Gesetz mindestens die Hälfte (50%) des Beitrags tragen, die andere Hälfte behält er von deinem Lohn ein. Beides überweist er anschliessend der Vorsorgeeinrichtung.

Alter Gutschriftensatz in % des versicherten Lohns
25–347
35–44 10
45–5415
ab 5518

Schauen wir uns den Effekt der altersabhängigen Gutschriften an einem Rechenbeispiel des 25-jährigen Renzo an. Falls Renzo bis zum ordentlichen Pensionsalter berufstätig bleibt, wird er ohne Berücksichtigung von Zins und Zinseszins ein Altersguthaben von 500 % des versicherten Lohns erreichen. Denn das Altersguthaben setzt sich aus 10 Jahren * 7 % Altersgutschriften + 10 Jahren * 10 % + 10 Jahren * 15 % + 10 Jahren * 18 % Altersgutschriften zusammen. Also kannst du dir merken: die letzten 10 Jahre sorgen für rund ⅓ der Altersgutschriften deines Altersguthabens. Deshalb ist eine Frühpensionierung eine vergleichsweise “teure Sache”, da dein Arbeitgeber davon ja mindestens die Hälfte zahlt.

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du dich über die geplanten Reformen im Vorsorgesystem informieren, in denen eine Anpassung der Altersgutschriften zur Diskussion steht, oder den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.

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Koordinationsabzug

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Der Koordinationsabzug entspricht dem Teil deines AHV-pflichtigen Einkommens, auf den du in der beruflichen Vorsorge keinen Beitrag bezahlst. Er beträgt ⅞ der maximalen einfachen AHV-Jahresrente, also 24’885 Franken (Stand 2020).  Den Koordinationsabzug nutzt die Pensionskasse, um den bei ihr versicherten Lohn im Obligatorium zu berechnen. Der versicherten Lohn (auch koordinierter Lohn genannt) ist eine der 4 wichtigen Grössen, die die Höhe deiner künftigen Rente bestimmen. Dazu zieht sie von deinem jährlichen Bruttolohn den Koordinationsabzug ab. Denn nur auf dem versicherten Lohn musst du die BVG-Beiträge bezahlen. Der Abzug vermeidet also doppelte Beiträge für die Altersvorsorge.

Falls du nur zwischen 75% und 100% der AHV-Einzelrente als Jahreslohn bekommst (also zwischen 21’330 und 28’440 Franken pro Jahr, Stand 2020), versichert dich die Pensionskasse mit dem BVG-Mindestlohn von 3’555 Franken. Ansonsten kannst du dir merken, dass Jahreslohn minus Koordinationsabzug deinen versicherten Lohn ergeben.

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.

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Umwandlungssatz

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Der Umwandlungssatz (auch UWS) ist ein Prozentsatz, mit dem du aus dem Altersguthaben deine jährliche lebenslange Rente berechnen kannst.  Genauer gesagt handelt es sich um einen Mindestumwandlungssatz. Dieser schreibt vor, wie das Altersguthaben bei Rentenbeginn in der obligatorischen beruflichen Vorsorge (Obligatorium) in eine Rente umgerechnet wird. Derzeit (Stand 2020) beträgt dieser für Frauen und Männer enheitlich 6.8 Prozent. Der Satz soll schon seit Jahren im Rahmen geplanter Reformen gesenkt werden, was deutliche Konsequenzen für dich haben wird. Schauen wir uns dies an einem Beispiel an. Bei einem Umwandlungssatz von 6.8 Prozent bekommst du pro 100’000 Franken Altersguthaben pro Jahr lebenslang eine Rente von 6’800 Franken (=100’000 * 0.068).

Im Überobligatorium schreibt das Gesetz für die Berufliche Vorsorge in Art. 14 Abs. 2 keinen Umwandlungssatz vor. Deshalb liegt dieser in aller Regel deutlich tiefer als im obligatorischen Vorsorgevermögen. Viele Pensionskassen weisen nur einen Zins und einen Satz aus. Man spricht dann von einem umhüllenden Umwandlungssatz. Aber keine Sorge, auch dann bekommst du auf dem obligatorischen Anteil deines Vermögens den gesetzlichen Mindestzins und den Mindestumwandlungssatz.

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du dich beim Bundesamt für Sozialversicherungen informieren oder den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.

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Mindestzins

Lesedauer < 1 MinuteDer Mindestzins ist der Zins, mit dem eine Pensionskasse das BVG-Altersguthaben im jeweiligen Jahr mindestens verzinsen muss. Dieser Zins wird jährlich vom Bundesrat neu festgelegt. Dabei berücksichtigt er die Renditeentwicklung verschiedener Wertanlagen wie Bundesobligationen, Anleihen, Aktien und Liegenschaften.

Auf den BVG-Teil deines Vorsorgevermögens muss dir die Vorsorgeeinrichtung jedes Jahr mindestens den Mindestzins gutschreiben. Sie darf auch einen höheren Zinssatz anwenden. Selbst wenn sie mit ihren Anlagen keine Rendite in Höhe des Mindestzinses erreicht, muss sie diesen deinem Vorsorgevermögen gutschreiben. Lediglich wenn sich die Kasse in Unterdeckung befindet, darf sie als Teil eines Gesamtkonzepts zur Sanierung und sofern andere Massnahmen nicht zum Ziel führen den Mindestzins für längstens 5 Jahre aussetzen. Für Altersguthaben im Überobligatorium legt nicht der Bundesrat, sondern die Pensionskasse die jährliche Verzinsung fest. 

Jahr BVG-Mindestzinssatz (in Prozent)
1985–2002 4,00
2003  3,25
2004 2,25
2005–2007 2,50
2008  2,75
2009–2011 2,00
2012–2013 1,50 
2014–2015 1,75
2016  1,25 
2017–2020 1,00

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du dich über die Änderungen im Vorsorgesystem 2020 informieren oder den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.

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Überobligatorium / überobligatorische Leistungen

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Überobligatorium – das sind Leistungen einer Vorsorgeeinrichtung, die über die gesetzlichen Mindestleistungen in der beruflichen Vorsorge hinausgehen. Während das Obligatorium also den BVG-Pflichtleistungsumfang umfasst, sind die überobligatorischen Leistungen ein Extra. 

Doch bevor du jetzt anfängst zu feiern: das macht die Pensionskasse nicht einfach so. Wenn sie überobligatorische Leistungen anbietet, erhebt sie dafür auch Beiträge. Und zwar fallen für das Überobligatorium Beiträge auf denjenigen Teil deines Einkommens an, der über die BVG-Obergrenze hinausgeht. Derzeit (Stand 2020) liegt diese Obergrenze bei 85 320 Franken pro Jahr. Mit welchem Umwandlungssatz sie dein überobligatorisches Vorsorgevermögen in eine Rente umrechnet und wie sie dies verzinst – das darf sie selbst frei entscheiden.   

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du dich beim Bundesamt für Sozialversicherungen informieren oder den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.

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Steuerprogression

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Steuerprogression bedeutet, dass für höhere Einkommen und Vermögen ein höherer Steuersatz gilt als für tiefere Einkommen.

Die Schweiz und die meisten anderen Ländern verwenden progressive Steuersätze. In der Schweiz kennen nur die Kantone Obwalden und Uri eine Flatrate-Tax. Dann ist der Steuersatz unabhängig vom Einkommen gleich hoch.

Steuerprogression bedeutet, dass auf 1000 Franken zusätzliches Einkommen mehr Steuern anfallen als bei den vorherigen 1000 Franken. Oder:  Je mehr du verdienst, desto höher ist dein Steuersatz (auch „Steuerfuss“ genannt). Darum steigt auch der Steueranteil an deinem Einkommen. Der auf die letzten 100 Franken anwendbare Satz heisst Grenzsteuersatz. Dieser liegt viel höher als der Durchschnittssteuersatz.

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Fehljahre / Jugendjahre

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Was sind Fehljahre?

Fehljahre sind Jahre im beitragspflichtigen AHV-Zeitraum, in denen dein Konto Beitragslücken hat. Denn wie viel Rente du aus der AHV künftig einmal bekommst, hängt davon ab, wie viel Beiträge du wie lange eingezahlt hast. Fehljahre sind Jahre, in denen auf dein individuelles AHV-Konto keine Beiträge eingezahlt wurden. Die Beitragszahlung übernimmt dein Arbeitgeber, wenn du angestellt bist oder du zahlst als Selbständiger selbst ein. In den Jahren ohne Beiträge weist dein Beitragskonto also Lücken auf – es fehlen Jahre.

Was sind Jugendjahre?

Grundsätzlich muss jeder in der Schweiz AHV-Beiträge zahlen: Als Arbeitnehmer ab dem 1. Januar nach Vollendung deines 17. Altersjahrs AHV-Beiträge, als Nichterwerbstätiger ab dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahrs. Diese 3 Jahre nennt man Jugendjahre.

Eine volle Rente setzt unter anderem voraus, dass du von da an bis zum ordentlichen Rentenalter jährlich Beiträge gezahlt hast. Oder für einzelne Jahre Erziehungs-/Betreuungsgutschriften angefallen sind. Oder dein (Ehe-)Partner mindestens den doppelten AHV-Mindestbetrag einbezahlt hat, falls du selbst nicht eingezahlt hast. Als Mann musst du also derzeit mindestens 44 Jahre Beitragsjahre aufweisen können: Rentenalter 65-21 = 44. Fehlen dir Beitragsjahre ab 21 Jahren, kannst du Fehljahre mit bis zu 3 Jugendjahren ausgleichen.

Wie können Fehljahre entstehen?

Wenn du beispielsweise erst mit 21 anfängst zu arbeiten, länger an der Uni studierst oder ein Teilzeitpensum hast entstehen Fehljahre. Oder wenn du dir im Ausland ein Sabbatical/Auszeit gönnst oder allein erziehend und nicht berufstätig Kinder erziehst, während dein Freund fürs Haushaltseinkommen sorgt, fallen ebenfalls Fehljahre an. Es kann auch sein, dass es Unregelmässigkeiten bei deinem Arbeitgeber gibt und er dir die Beiträge zwar vom Lohn abgezogen hat, diese aber nicht bei der AHV angekommen sind. Oder du aus einem anderen Land in die Schweiz eingewandert bist und deshalb jahrelang nicht in die AHV eingezahlt hast. Da die Altersrente pro fehlendes Beitragsjahr lebenslang um etwa 2,3 Prozent gekürzt wird, solltest du Fehljahre nach Möglichkeit vermeiden. Als Faustregel gilt, dass du pro Fehljahr (bezogen auf die individuelle AHV-Maximalrente 2019) jeden Monat rund 55 CHF weniger Rente bekommst.

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du dir bei der AHV noch mehr zu Fehljahren und Beitragslücken anschauen oder den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.

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Vorbezug für Wohneigentum (WEF) / Wohneigentumsförderung

Lesedauer < 1 MinuteEin Vorbezug für Wohneigentum (WEF) ist “Kohle hole” aus der Pensionskasse oder Säule 3a vor dem Rentenalter in definierten Fällen.

Vorbezug für Wohneigentum (WEF) heisst, dass du dein Vorsorgevermögen vor der Pensionierung nutzt, um selbstgenutztes Wohneigentum zu finanzieren. Dazu kannst du Mittel ganz oder teilweise auszahlen lassen oder verpfänden. “Alles geht”: du darfst Mittel aus allen Quellen nutzen. Egal ob sie aus der obligatorischen, der überobligatorischen beruflichen Vorsorge, aus Freizügigkeitspolicen oder Freizügigkeitskonti oder der Säule 3a kommen. 

Der Zweck vom Vorbezug für Wohneigentum (WEF) ist gesetzlich auch ziemlich breit gefasst: du darfst dein Vorsorgevermögen nutzen, um Wohneigentum zu kaufen oder zu erstellen, auszubauen, umzubauen und bestehende Hypotheken zu tilgen. Oder du kannst Anteilscheine von Wohnbaugenossenschaften oder ähnlichen Beteiligungen kaufen. Nur selbstgenutzt am Wohnsitz muss das Wohneigentum sein, es darf nicht die schicke Ferienwohnung in den Bergen sein. 

Wie viel du vorbeziehen darfst hängt von deinem Alter ab (jünger / älter als 50). Und der ausgerichtete Vorbezug kürzt selbstverständlich die Höhe deiner künftigen Vorsorgeleistungen.  Wenn du Geld für Umbau- und Renovierungsarbeiten vorbeziehen willst und die Arbeiten selbst machst, ist das ein wenig mühsam. Denn erstens darfst du damit nur die Materialkosten bezahlen, nicht aber deine geleistete Arbeit, und zweitens zahlt deine Kasse oder Vorsorgestiftung Rechnungen nur direkt an die Materiallieferanten.

Unser Tipp: Darum ist es oft ratsam, keinen Vorbezug für Wohneigentum (WEF) zu machen, sondern dein Guthaben zu verpfänden. Denn dann sinkt der Vorsorgeschutz nicht. Nur wenn du deine Hypotheken nicht bedienen kannst und die Bank ihr Pfand verwerten will, ist auch dein Vorsorgeschutz in Höhe des verpfändeten Kapitals weg. Aber soweit soll es ja nicht kommen.

Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du noch mehr zur Umsetzung bei einer der grössten Pensionskassen anschauen oder den Beitrag zur „Vorsorgesprache“ lesen.