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Ferienzeit? Geldwechselzeit! So zahlst du weniger fürs fremde Geld

Lesedauer 2 Minuten

Die Reise ist gebucht, der Koffer gepackt und die Ferienkasse hoffentlich gut gefüllt. Wie wir an die benötigte fremde Währung kommen, daran denken wir häufig erst kurz vor Abreise. Hier ein paar schnelle Tipps, damit nicht zu viel des Geldes in der Ferienkasse an die Wechselbank geht.

Innerhalb Europa sind der Zugang zu Bargeld und die Gebühren beim Bezahlen zwar auch nicht immer billig, aber doch grundsätzlich überschaubar. Bankomaten und Kartenzahlung gibt’s fast überall, das Geld Wechseln erfolgt weitestgehend automatisch. Wer sich an ein paar einfache Regeln hält, zahlt weniger. Geht die Reise etwas weiter, braucht es auch etwas mehr Vorbereitung in Sachen Fremdgeld.

Geld wechseln

Wenn du auf Bargeld angewiesen bist, dann besorg dir lieber ein paar Devisen im Vorfeld. Niemand hat Lust auf zwielichtige Wechselstuben mit Wucherpreisen. In manchen Ländern ist’s halt einfach so. Besonders bei der Reise in exotische Länder lohnt es sich daher, etwas Geld für die erste Zeit schon daheim zu wechseln und s’bitzeli zu vergleichen: Welche Konditionen hat die eigene Bank? Welche Konditionen erhalte ich am Schalter der SBB? Beispielsweise bietet die SBB Inhabern eines Generalabonnements vergünstigte Konditionen an. Je nachdem lohnt sich der Gang zur eigenen Bank oder es reicht, wenn du bei der Abreise noch kurz zum SBB Schalter am Flughafen gehst.

Karten freischalten

Aus Sicherheitsgründen sind deine Karten, insbesondere die Maestro-Karten, in vielen Ländern der Welt grundsätzlich erst mal blockiert. Wenn du eine Reise ausserhalb Europas machst solltest du mit deiner Bank sicherstellen, dass deine Karten auch für die geplanten Länder freigeschalten sind. Nicht selten stehen wir vor Bankomaten im Ausland und müssen dann teuer in die Schweiz anrufen um an Bargeld zu kommen.

Maestro oder Kreditkarte

Wir sind es gewohnt, mit Kreditkarte zu bezahlen. Jedoch ist das Beziehen von Bargeld mit Kreditkarte grundsätzlich teuer. Viele Maestro-Karten haben einen Fixpreis, der kann sich bei grösseren Mengen aufs Mal lohnen. Manche Kreditkarten bieten besondere Konditionen an und du zahlst weniger bis nichts für Bargeldbezug im Ausland. Ansonsten zahlst du prozentuale Gebühren bei der Kreditkarte. Im Zweifel gilt also grössere Beträge mit Maestro abheben, kleinere Beträge mit Kreditkarte bezahlen.

Eigen- oder Fremdwährung

Immer wieder stehen wir beim Bezahlen oder Bargeld abheben vor der Frage, ob wir nun in der lokalen Landeswährung oder in der eigenen Heimatwährung bezahlen wollen. Verkäufer bieten dazu an ihrem Karten-Terminals oder im Internet die dynamische Währungsumrechung (DCC, Dynamic Currency Conversion) an. Damit siehst du direkt, wieviel der Betrag in Landeswährung in Schweizer Franken ausmacht. Du weisst inzwischen, jeder Geldwechsel kostet Geld. Daher gilt als Faustregel: immer in der lokalen Währung des Landes bezahlen, nicht in der Kartenwährung. Mit einer Schweizer Kreditkarte in Franken solltest du im Ausland also nicht in Franken zahlen. So vermeidest du, dass dir zusätzliche Wechselgebühren erhoben werden. 

Alles klar soweit? Dann steht den Ferien ja hoffentlich nichts mehr im Weg!

 

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