Last update: 06.03.2024 21:35
Wer in passive Säule 3a Produkten anlegen will hat nicht unbedingt die Qual der Wahl. Viele Banken führen keine passiven Vorsorge-ETFs, sie verkaufen lieber die eigenen, oft teureren aktiven Fonds. Daher haben wir recherchiert und die attraktivsten Anbieter zusammengestellt – am Beispiel von Reto.
Reto ist 34 Jahre alt und hat einen Anlagehorizont bis zum Ruhestand von 31 Jahren. Sein langfristiger Anlagehorizont erlaubt ihm, seine Vorsorge in der 3. Säule mit Aktienfonds aufzubauen. Doch wie stellt er das am besten an?
Vor Kurzem hat Reto gelernt, dass es neben aktiven Fonds seit einigen Jahren auch viel günstigere passive Fonds in der 3. Säule gibt. Die passiven Fonds (ETFs oder Indexfonds) versuchen gar nicht erst “den Markt” zu schlagen und eine Mehrrendite zu erzielen, sondern bilden automatisch einen Marktindex ab. Das erfordert weniger aktives Fondsmanagement, ein Algorithmus macht den Grossteil der Arbeit. Darum sind diese Produkte viel günstiger. In unserem eBook kannst du ETFs genauer vertiefen.
Reto hat auch gelernt, dass der Gebührenunterschied zwischen den beiden Produktarten einen substanziellen Unterschied für sein Vorsorgeguthaben im Ruhestand ausmacht. 30% Unterschied im Endvermögen wären das in seinem Rechenbeispiel gewesen.
Heute will’s Reto wissen: Wie kommt er nun zu den günstigen passiven 3a Fonds? Seine Hausbank bietet ihm nur die eigenen 3a Vorsorgefonds mit wohlklingenden Namen an. Diese kann er in verschiedenen Ausprägungen haben, also mit verschieden hohen Aktienquoten. Aber sie sind allesamt aktiv gemanagt und das will Reto nicht – schliesslich soll die Gebühreneinsparung durch ein passives Produkt einen Beitrag zu seinem Endvermögen leisten. Darum schaut er sich im Web nach Anbietern um, die verschiedene passive 3a Fonds anbieten.
Wir vergleichen mit Reto die Anbieter anhand der Kostenquote und darin eingeschlossenen bzw. eben zusätzlichen Kosten und der möglichen Aktienquoten bei den passiven 3a Vorsorgefonds. Reto wünscht sich wegen seines langen Anlagehorizonts eine hohe Aktienquote und eine breite Risikostreuung. Da er sich nicht zutraut, selbst verschiedene Produkte sinnvoll zu kombinieren, ist eine vordefinierte Strategie eher sein Ding. Die Tabelle zeigt dir Reto’s Erkenntnisse.
Kostenquote p.a. | 0.00-0.70% | 0.68% | 0.5% | 0.4% |
– darin eingeschlossen |
Kosten für Depot, Verwaltung und Transaktionen und Produktkosten (TER) der verwendeten ETFS / Indexfonds | Kosten für Depot, Verwaltung (Investition, Rebalancing) und Transaktionen | Kosten für Depot, Erwerb, Wechsel oder Rückgabe von Fondsanteilen. | Stiftungsgebühr für die Depotführung |
– nicht eingeschlossen | Auflösung 3. Säule für Wohneigentumsfinanzierung ohne Hypothek bei WIR Bank | Produktkosten der ETFs und Indexfonds (TER) von ca. 0.2%; sofortige Kauf- und Verkaufsaufträge werden zum E-Banking-Tarif der VZ Depotbank abgerechnet. | Produktkosten der ETFs und Indexfonds (TER) | Fondsgebühren (Produktkosten der ETFs und Indexfonds, TER) von 0.28-1.19%), allenfalls Bankkosten (Transaktionsgebühren für Kauf / Rücknahme) und und Stempelgebühren |
Aktienquote je nach Strategie |
20 – 97% | 15 – 100% | 15 – 80% |
12 – 95% |
verwendete Anlageprodukte |
Grossteil der eingesetzten Anlagen sind Indexfonds | Indexfonds und an der Schweizer Börse gehandelte ETF | 35 aktive und passive BVG-Fonds von 6 Kooperationspartnern |
55 aktive und passive BVG-Anlageprodukte aller renommierten Schweizer Banken, Fondsanbieter und Anlagestiftungen |
Produktauswahl |
aus 15 vordefinierten Strategien auswählen (je 5 Abstufungen in 3 Strategien) | aus 6 risikobezogenen Strategien auswählen oder Portfolio selbst zusammenstellen | Eingaben zu Risikoprofil, Analgehorizont und aktiven / passiven Produkt führen zu Fondsvorschlag |
Standardstrategie oder maximal 5 Fonds entsprechend Risikoprofil selbst auswählen |
Kundenzahl |
16’000 | 25’000 | k.A. |
24’000 |
Partner |
Terzo Vorsorgestiftung | Vermögenszentrum AG | Bank CIC (Teil der Crédit Mutuel-Gruppe) |
Liberty 3a Vorsorgestiftung |
Mindestanlage in CHF |
1 | 1 | 1’000 |
1 |
Die Lösung von VIAC spricht Reto an. Viac legt sein Geld bei der Terzo Vorsorgestiftung der WIR Bank an, einer rein schweizerischen, genossenschaftlich organisierten Bank. Reto muss sich nur für den Anlagefokus (Schweiz, Global oder Global nachhaltig) und die Aktienquote (20, 40, 60, 80 oder 100%) entscheiden. Mit sehr günstigen Gesamtkosten von 0.53% pro Jahr kann er 80% oder sogar 97% Aktienquote mit einem globalen Anlagefokus durch Anlage in Standardindizes wie SMI, SPI, MSCI Europe excl. Schweiz, S&P500 etc. umsetzen. Und als Zückerchen obendrauf sind die externen Produktkosten (also Kosten der ETFS / Indexfonds) bereits mit eingeschlossen. Zudem sind sämtliche Kosten für Depot, Verwaltung und Transaktionen ebenfalls abgegolten. Einzig die fehlende Auslieferungsmöglichkeit der Anlagen in sein Privatvermögen bei Auflösung der Säule 3a stört ihn, aber das ist ja noch über 30 Jahre weg. In der Zwischenzeit will er von den top Konditionen profitieren.
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