Säule 3a anlegenVIAC 3a

Säule 3a anlegen: Die beste Säule 3a mit Wertschriften gibts bei VIAC

Lesedauer 5 Minuten

Neues Jahr, neue Pläne für deine private Vorsorge? Wir sprechen mit Daniel Peter von VIAC über die 3. Säule. Ähnlich wie wir von Smolio will Daniel mit seinem Unternehmen VIAC einen Beitrag zu einer besseren Vorsorge in der Schweiz leisten. Im Gespräch erzählt er wie es zu VIAC kam, teilt seine Einschätzungen zur  Säule 3a und gibt wertvolle Hintergrundinformationen und Tipps.

Daniel Peter ist CEO der VIAC AG und Finanzexperte

Daniel (1987) steckt hinter der Idee von VIAC und entwickelt das System laufend weiter. Zuvor war er bei einer Privatbank und einem Family Office im Bereich Portfoliomanagement und Kundenberatung tätig. www.viac.ch

Daniel Peter CEO VIAC im Smolio-Interview

Daniel, wie kamst du dazu eine 3. Säule mit ETFs anzubieten?

Die Idee für das Geschäftsmodell hatte ich 2015. Je mehr ich mich mit den juristischen Grundlagen der Vorsorge beschäftigt habe, umso klarer wurde mir wie ein besseres System aussehen sollte: Der Prozess zur Kontoeröffnung und das Portfoliomanagement müssen viel  effizienter gestaltet werden als dies traditionelle Banksysteme zulassen. Daraufhin habe ich mich mit meinem früheren Arbeitskollegen Christian Mathis zusammengetan. Christian kannte ich aus meiner früheren Tätigkeit bei einer Luzerner Privatbank. Ebenfalls mit ins Boot kam Jonas Gusset, den ich aus meiner Zeit an der Universität Basel kannte. Jonas hat dort in Finanzmarkttheorie doktoriert. Wir hatten alle vielversprechende Jobs in der Finanzbranche. Dort lernten wir das Banken-Handwerk von der Pike auf, konnten viel Wissen aufbauen – auch solches zum aktiven Fondsmanagement. Das fanden wir aber zunehmend unbefriedigend. Denn da geht’s darum, dem Kunden „ein gutes Gefühl“ zu hohen Kosten zu verkaufen statt eine ansprechende Rendite zu gewährleisten. Wenn sich also an der Performance nicht viel ändern lässt, dann aber sicherlich an den Gebühren. Denn Gebühren sind ja bekanntlich der grösste Renditefresser – gerade bei einer sehr langfristigen Anlage wie der Vorsorge. Wie gross der Effekt ist, den die Gebühren ausmachen, habt ihr ja auch in eurem Beitrag sehr deutlich gezeigt.

Welche Vision willst du mit VIAC erreichen?

VIAC leistet wie auch ihr bei Smolio seinen Beitrag zu einer besseren Altersvorsorge der Schweiz. Die Probleme mit der AHV und auch der 2. Säule sind offensichtlich. Bei der Schweizer Bevölkerung entsteht zunehmend das Bewusstsein, dass die eigenständige Vorsorge wichtiger wird. Schade ist jedoch, wenn vom Sparwillen der Bevölkerung vor allem die Bank oder Versicherung durch hohe Gebühreneinnahmen profitiert. Und nicht die Kunden, die Eigenverantwortung zeigen. Jede Schweizerin und jeder Schweizer soll die Möglichkeit haben, eigenverantwortlich und kostengünstig selbst vorzusorgen. Wer keine Lust auf den Bankberater oder Versicherungsverkäufer hat, der soll sich diesen auch sparen können! Dies kann er mit VIAC in der Säule 3a und bald wird dies auch im Bereich der Freizügigkeitskonten (2. Säule) möglich sein. VIAC steht für kostengünstige, benutzerzentrierte Anlagemöglichkeiten – Ideen haben wir einige (schmunzelt).

Wo greifen andere Angebote in der 3. Säule zu kurz?

Ziel von VIAC ist eine einfach verständliche Vorsorgelösung zu schaffen, mit der man bereits ab einem Schweizer Franken in tausende Aktien investiert sein kann – und das Ganze konkurrenzlos günstig. Weil das System auf Selfservice basiert, braucht es keinen teuren Vertriebsapparat. Schliesslich soll und kann der Kunde seine Vorsorge selbst in die Hand nehmen und in weniger als acht Minuten bequem von zu Hause aus ein Konto eröffnen. Umgesetzt werden 15 Basisstrategien mittels kostengünstiger Indexfonds und ETFs.  In der 3a-Lösung von VIAC kann der Aktienanteil im Baustein-Prinzip bis zu 97 Prozent gewählt werden. Andere Lösungen für Wertschriftenanlage in der 3. Säule habt ihr ja ebenfalls beschrieben. Mich freut, dass unsere Lösung weiterhin konkurrenzlos günstig ist.

Warum soll man in der 3. Säule überhaupt in ETFs investieren? Das kann man auch machen ohne sich mit einer 3. Säule zu verpflichten.

Wenn man Geld in Wertpapieren anlegt, ist eine wichtige Grundlage ein möglichst langer Anlagehorizont. In der Säule 3a ist das Vermögen gesetzlich bis zum Ruhestand gebunden und darf nur in Ausnahmefällen frühzeitig bezogen werden. Darum hat man auf diesen Geldern grundsätzlich einen sehr langen Anlagehorizont. Ein Privileg in der Säule 3a gegenüber dem privaten Sparen ist der Steuervorteil – dass ich also meine Einzahlungen vom steuerbaren Einkommen abziehen kann. Zudem müssen die Dividendenerträge aus den 3a-Wertschriften nicht als Einkommen versteuert werden und auch das Vorsorgevermögen selbst unterliegt in der Spardauer nicht der Vermögenssteuer. Einziger Nachteil der Säule 3a ist, dass man die Kapitalgewinne beim Bezug versteuern muss. Hier wird aber zum einen ein reduzierter Satz angewendet und zum anderen haben die positiven Effekte einen stärkeren Einfluss auf das Endergebnis. Insgesamt haben wir also ein sehr attraktives Produkt kreiert: Es weist tiefere Kosten als vergleichbare Lösungen im privaten Sparen aus und hat überdies auch noch eine Verzinsung auf dem Cash, also den flüssigen, nicht in Wertschriften angelegten Geldern.

Ihr seid ja noch ein junges Unternehmen. Welches Risiko habe ich, wenn ich mein Geld bei VIAC in der 3. Säule anlegen?

VIAC ist ein Produkt der Terzo Vorsorgestiftung der WIR Bank und wird von dieser angeboten und betrieben. Wir als Start-Up haben das System entwickelt und bringen Dynamik in den verstaubten Vorsorgemarkt. Dein Geld landet also nicht bei unserem Start-up, sondern bei der Terzo Vorsorgestiftung der WIR Bank. Falls unserem Start-up etwas zustossen sollte, hat dies für dich als Kunden absolut keinen Einfluss – dein Geld ist sicher. Wir haben uns damals auch überlegt, wie wir unseren Kunden die notwendige Langfristigkeit und Stabilität bieten können – deshalb waren wir immer auf der Suche nach einer engen Partnerschaft mit einer Bank.

Wie passt eine 3. Säule in den persönlichen Anlagemix?

VIAC passt zu jeder und jedem, der seine private Vorsorge selber in die Hand nehmen möchte. Klar sprechen wir in erster Linie Leute an, die kostengünstig in Wertschriften investieren möchten. Aber auch für Leute, denen Sicherheit wichtiger ist als Rendite, haben wir mit dem Konto Plus ein neues spannendes Angebot lanciert. Das Konto Plus verzinst den 95%igen Cash-Anteil  zu 0.30% Zins und legt 5% des Vermögens gebührenfrei (für den Fokus Global und Schweiz) in Aktien als langfristiger Performancetreiber an. Bei VIAC gibt es also ein passendes Produkt für jede und jeden – sofern man über ein Smartphone verfügt. Schon bald kann man VIAC aber auch bequem am PC bedienen.

Und für wen ist VIAC weniger geeignet?

Für Leute, die Wert auf Papierprozesse, hohe Gebühren oder lange Termine mit Kundenberatern legen (grinst). Im Ernst: Wenn man die persönliche Beratung schätzt, am besten einen Termin bei einer Bank abmachen. Sicher nicht bei einer Versicherung. Für reine Kontosparer lohnt es sich auch einen Zinsvergleich im Internet zu konsultieren – oder bei uns das Konto Plus zu wählen.

Du bist seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Markt. Wie viele Kunden hat VIAC nun?

Mittlerweile verwalten wir mehr als 100 Millionen Franken von über 8‘500 Kunden. Dass wir in solch kurzer Zeit ein solch grosses Vertrauen bei den Kunden geniessen, ist keine Selbstverständlichkeit. Dies wissen wir sehr zu schätzen!

Zum Schluss: Welchen Tipp gibst du Anlegern für die 3. Säule mit?

Trennt auf jeden Fall „Sparen“ und „Versichern“. Gerade in der Säule 3a glänzen diese Mischprodukte der Versicherungen vor allem durch ihre hohen Abschlussprovisionen für die Verkäufer, also die “Kundenberater”.  Wenn du eine Versicherung brauchst, dann nimm eine reine Versicherung bei der du genau erfährst, welche Prämie du für die Risikoabdeckung bezahlst. Und lege den Sparteil bei der Bank zu möglichst tiefen Kosten an – da lohnt es sich VIAC anzuschauen.

Danke für das Gespräch Daniel und weiterhin viel Erfolg mit VIAC.

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Thomas verfügt über mehr als 30 Jahre Expertise als Privatanleger in fast allen Anlageklassen und zwei Vorsorgesystemen. Er gestaltet seit vielen Jahren einfache Kunden- und Serviceerlebnisse, bewegt Menschen und Organisationen und hat ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen von Menschen bei Finanzthemen gewonnen. Thomas bringt mit seinem Background als Doktor in Wirtschaftswissenschaften Themen einfach und pragmatisch auf den Punkt.
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