Pensionierung und Rente planenSchweizer Vorsorgesystem verstehen

Pensionskassenausweis: Alles was du dazu wissen musst.

Lesedauer 8 Minuten

Wenn du dich mit deinem vermutlich grössten Finanzvermögen auseinandersetzt, geht’s um deine Pensionskasse. Jährlich erstattet sie dir Bericht, was da so gelaufen ist. Nicole versteht die Sprache auf ihrem Pensionskassenausweis nicht wirklich. Geht’s dir auch so? Wir bringen Licht ins Dunkel und klären mit Nicole die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Vorsorge.

Nicole ist 34 und arbeitet seit einigen Jahren als Sachbearbeiterin bei einem mittelständischen Handwerksbetrieb in Winterthur. Ihre Pensionskasse wird nicht im Betrieb selbst geführt, sondern von einer grossen Sammelstiftung organisiert. Mit Noah (4) hat sie ein paar Jahre pausiert. Seit er im Kindergarten ist, hat sie den Beschäftigungsgrad wieder auf 80% aufgestockt und dabei zu ihrem heutigen Betrieb gewechselt. Damals hat das Personalbüro die Beschäftigungsgradänderung an die Stiftung geschickt. Aber wie das mit ihrer Rente so ganz genau funktioniert, konnte ihr die junge Kollegin nicht sagen. Die Stiftung schickt ihr einmal im Jahr einen Pensionskassenauszug, „da steht das alles drauf“.

Was sagt mein Pensionskassenausweis?

Nicole hat schon gelesen, wie Pensionskassen rechnen. Jetzt will sie’s noch genauer wissen. Wir fangen mit A wie Altersguthaben an und hören mit Z wie Zinsgutschrift auf und gehen mit Nicole Schritt für Schritt die Vorsorgesprache durch. Auf ihrem Pensionskassenausweis sieht sie verschiedene Zeilen mit Altersguthaben und Rente und den Jahren 64, 63, 62. Damit ist klar, dass sie im Beitragsprimat versichert ist: Die Höhe ihrer Beiträge, die Verzinsung und der Umwandlungssatz bestimmen also, wie viel Altersrente sie einmal bekommen wird.

Wie hoch ist mein Altersguthaben und meine Altersgutschriften?

Das vorhandene Altersguthaben (oft mit AGH abgekürzt, auch Vorsorgeguthaben oder Austrittsleistung genannt) entspricht der Summe der bisher angesammelten Altersgutschriften und ihrem Konto gutgeschriebenen Zinsen. Da Nicole Geld aus ihrer früheren Pensionskasse (Freizügigkeitsleistung) eingebracht hat, ist das auch in ihrem Altersguthaben drin. Das Altersguthaben steigt jedes Jahr um die einbezahlte Altersgutschrift und die Zinsen auf ihrem Altersguthaben.

Die Altersgutschrift ist der Beitrag und Betrag, der Nicole’s Konto bei der Pensionskasse jedes Jahr gutgeschrieben wird. Die Altersgutschrift ist ein Prozentsatz ihres versicherten Lohns. Sie hängt von ihrem Alter ab und wird gemeinsam von ihrem Arbeitgeber und Nicole bezahlt. Dabei muss der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die gesamten Beiträge aller seiner Arbeitnehmer im Betrieb. Zahlt er mehr, hat Nicole mehr Geld im Sack. Wie bei den meisten ist das auch bei ihr leider nicht so. Nicole ist gerade an der Schwelle zur nächst höheren Altersgutschrift. Das heisst für sie: im nächsten Jahre gibt’s 1.5% weniger Lohn aufs Konto, weil der Beitrag um 3% Punkte steigt und sie davon die Hälfte selbst einzahlen muss.

Alter der versicherten Person25-3435-4445-5455-64/65
Altersgutschrift in %7%10%7%15%18%
jährliche Altersgutschrift in % des versicherten Lohns

Mit welchem Umwandlungssatz wird meine Rente berechnet?

Wie auch bei Nicole funktionieren die meisten Pensionskassen nach dem Beitragsprimat. Bei diesem Vorsorgeplan legt die Vorsorgeeinrichtung zuerst die Beitragshöhe im Reglement fest und ermittelt dann Nicole’s Vorsorgeleistungen. Ihre Beiträge (Altersgutschriften) steigen mit dem Alter und fliessen auf ihr Konto bei der Pensionskasse. Dort häuft sich ihr Guthaben mit Zinsen an.  Für ihre Rente wird das tatsächlich angesparte Pensionskassenkapital mit einem im Reglement definierten Umwandlungssatz multipliziert. Im Unterschied zum Leistungsprimat hängen Nicole’s Leistungen also davon ab, wie viel insgesamt auf ihrem Konto eingezahlt wurde. Je mehr sie einzahlt, desto mehr hat sie im Alter. Das Pensionskassenguthaben gehört ihr.

Unser Tipp: Pensionskassenausweis jährlich prüfen

Der Arbeitgeber schuldet der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge. Leider ist es schon vorgekommen, dass Arbeitnehmern zwar die Beiträge vom Lohn abgezogen wurden, diese aber nicht an die Pensionskasse überwiesen wurden – dann entsteht ein Loch in deiner Altersvorsorge. Ein Blick in den Pensionskassenausweis zeigt Nicole, dass ihre Altergutschriften im laufenden Jahr korrekt auf ihrem Konto verbucht wurden. Schau auch du am Jahresende in deinen Auszug rein.

Wie hoch ist meine Freizügigkeitsleistung?

Als Nicole wegen Noah aufhörte zu arbeiten, bekam sie von ihrer Pensionskasse eine Freizügigkeitsleistung (auch Austrittsleistung genannt) ausbezahlt. Das ist der Betrag, den eine versicherte Person beim Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung bekommt, damit sie diesen zwischenparken oder direkt – bei einem Arbeitgeberwechsel- der neuen Pensionskasse übergeben kann. Diese entspricht bei Kassen im Leistungsprimat dem Barwert der erworbenen Leistung; bei Kassen im Beitragsprimat dem vorhandenen Altersguthaben per Austrittsstichtag. Nicole hat ihre Freizügigkeitsleistung als Eintrittsleistung in die neue Vorsorgeeinrichtung eingebracht, so ist es vorgeschrieben.

Unser Tipp: Nach Stellenwechsel Pensionskassenausweis prüfen

Beim Stellenwechsel wird die Freizügigkeitsleistung an die neue Vorsorgeeinrichtung oder auf ein Freizügigkeitssperrkonto bei einer Freizügigkeitsstiftung überwiesen. Dazu musst du deiner bisherigen Vorsorgeeinrichtung mitteilen, wohin sie die Austrittsleistung überweisen soll. Wenn du es nicht tust oder es dort vergessen geht, muss sie dein Altersguthaben nach spätestens 2 Jahren an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG überweisen. Dort sind aktuell über 5 Milliarden Franken geparkt. Darum prüfe nach einem Stellenwechsel ob die Austrittsleistung auf der Abrechnung deiner bisherigen Pensionskasse mit dem Betrag übereinstimmt, der auf dem Versicherungsausweis deiner neuen Pensionskasse aufgeführt ist.

Wie viel und welche Leistungen bekommen mein Angehörigen wenn ich sterbe?

Falls Nicole etwas zustösst, bezahlt ihre Pensionskasse die Hinterlassenenleistung. Und zwar nach ihrem Tod an ihren eingetragenen Partner David und an ihren Sohn Noah. Im Obligatorium beträgt die Hinterlassenenleistung 60% für Partner und 20% für Kinder. Vor Nicole’s Pensionierung ist die Bezugsgrösse die Invalidenrente, beim Tod im Pensioniertenalter die Altersrente. Die Überlegung „Kapitalauszahlung oder Rente?“ ist für Nicole noch weit weg. Schliesslich geht sie erst in über 30 Jahren in Rente. Darf sie das ganze Altersguthaben als Kapital beziehen? Das kommt drauf an, ihr Pensionskassen-Reglement gibt dazu Auskunft. Mindestens ein Viertel des Altersguthabens kann sie gemäss BVG immer als Kapital beziehen. Weil sie mit David einen eingetragenen Partner hat, muss dieser dem Kapitalbezug schriftlich zustimmen.

Der Koordinationsabzug soll eine Doppelversicherung des Einkommens in der AHV und der 2. Säule vermeiden. Darum berechnen Pensionskassen im Obligatorium die Höhe der Beiträge, indem sie von Bruttolohn den Koordinationsabzug abziehen. So bestimmen sie den versicherten Lohn, auf den sie dann Beiträge einziehen. Für Nicole gilt im Obligatorium: Einkommen minus Koordinationsabzug ergibt ihren versicherten Lohn. Glücklicherweise ist die Pensionskasse ihres Arbeitgebers etwas komfortabler. Sie verzichtet auf den Koordinationsabzug und versichert auch die ersten 24’885 Franken. Das wird für Nicoel einmal zu höheren Vorsorgeleistungen führen.

Bin ich im Leistungsprimat oder Beitragsprimat versichert?

Früher einmal war Nicole bei der Gemeinde in ihrem Wohnort beschäftigt. Dort war sie im Leistungsprimat versichert. Bei diesem Vorsorgeplan war ihre Vorsorgeleistung dort einfach im Voraus zu ermitteln: Vorsorgeleistung = Prozentsatz des versicherten Lohns (z.B. 60% Rente auf den versicherten Lohn). Kennzeichnend für den Vorsorgeplan ist, dass die Vorsorgeeinrichtung zuerst die Art und Höhe deiner Vorsorgeleistungen im Reglement festlegt und daraus dann die erforderliche Beitragshöhe ermittelt. Lange war das Leistungsprimat Standard bei öffentlichen-rechtlichen Arbeitgebern. Heute setzen nur noch wenige Vorsorgeeinrichtungen auf das Leistungsprimat. Der Systemwechsel findet bei den privatrechtlichen Unternehmen rascher statt als bei den öffentlichen Institutionen, weil der Staat auf die Steuerzahler zurückgreifen und das Finanzierungsrisiko für die Vorsorgeleistungen besser tragen kann.

Da Nicole im Beitragsprimat versichert ist, interessiert sie der Mindestumwandlungssatz viel mehr. Denn im BVG ist festgelegt, dass Vorsorgeeinrichtungen im Zeitpunkt des ordentlichen Rentenalters auf den obligatorischen Teil ihres Vorsorgekapitals den Mindestumwandlungssatz anwenden müssen. Dieser beträgt heute (Stand 2020) 6,8 %. Anders formuliert: auf ein Altersguthaben im Obligatorium von 100‘000 Franken erhält sie bei ordentlichen Rentenantritt eine jährliche, lebenslange Rente von 6‘800 Franken. Wir machen Nicole darauf aufmerksam, dass der Mindestumwandlungssatz nur für ihr obligatorisches Altersguthaben gilt. Für das Überobligatorium kann die die Kasse einen anderen Umwandlungssatz anwenden.

Wie hoch ist meine Verzinsung?

Auch der Mindestzins ist für Nicole relevant. Das BVG legt fest, dass der Bundesrat jährlich den Zinssatz festlegt, zu welchem ihre Vorsorgeeinrichtung ihr obligatorisches Altersersguthaben mindestens verzinsen muss. Dieser beträgt heute (Stand 2020) 1%. Auch hier weisen wir Nicole darauf hin, dass der Mindestzins nur für ihr obligatorisches Altersguthaben bindend ist; auf dem überobligatorischen Teil darf ihre Kasse den Zins frei festlegen. Zudem darf ihre Kasse ihr obligatorisches Guthaben höher verzinsen – muss es aber nicht.

Die Pensionskasse von Nicole ist eine sogenannte umhüllende Vorsorgeeinrichtung. Diese versichert Leistungen, die über die Minimalvorgaben des BVG hinausgehen. Darum wendet sie für das gesamte Altersguthaben (obligatorischer und überobligatorischer Bereich) einen einheitlichen Umwandlungssatz an. Der entsprechende umhüllende Umwandlungssatz führt dazu, dass der Umwandlungssatz für Nicole’s Altersguthaben von 5.8% unter dem Umwandlungssatz von 6.8% liegt.

Aber was ist der Umwandlungssatz genau? Im Beitragsprimat wird im Alter ihr effektives, verzinstes Guthaben entweder aufs Mal als Kapital ausgezahlt oder in eine lebenslange jährliche Rente umgerechnet oder als eine Kombination von Rente und Kapital ausgezahlt. Der Umwandlungssatz bestimmt also, wie viel aus Nicole’s Kapitalvermögen wiederkehrend als lebenlange Altersrente fliesst. Je höher der Umwandlungssatz ist, umso höher ist ihre Rente.

Die Zinsen (oder Zinsgutschrift)sind der Betrag, der Nicole im Beitragsprimat jeweils am Jahresende auf ihrem Pensionskassenkonto gutgeschrieben wird. Da Nicole in einer umhüllenden Vorsorgeeinrichtung versichert ist, bekommt sie auch nur eine Zinsgutschrift. In ihrem Fall liegt diese bei 1.25%. Immerhin ein wenig über der Mindestverzinsung.

Welcher Lohn ist bei der Pensionskasse versichert?

Das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) trat 1985 in Kraft. Es bestimmt, ob Nicole sich obligatorisch in der beruflichen Vorsorge versichern muss und definiert die Mindestleistungen, die ihre Pensionskasse mindestens anbieten muss. Pensionskassen dürfen bessere Leistungen als das gesetzlich definierte BVG-Minimum anbieten.

Die Mindestleistungen für Alter, Tod und Invalidität nennt man das sogenannte Obligatorium. Darüber hinaus gehende Leistungen nennt man Überobligatorium. Für ihr Einkommen ab 21’330 Franken bis 85’320 Franken muss Nicole gemäss BVG Beiträge an eine Pensionskasse leisten. Darüber hinaus bieten viele Pensionskassen an, dass auch Einkommen über 85’320 Franken versichert werden können. Diese Beiträge fliessen ins Überobligatorium und führen zu verbesserten Leistungen.

Die BVG-Eintrittsschwelle ist für Nicole nicht mehr relevant. Weil sie 80% arbeitet, übersteigt ihr Einkommen den Mindestjahreslohn von 21’330 Franken locker, den sie bei einem Arbeitgeber erzielen muss, um gemäss BVG versichert zu sein. Bei ihrer Schwester Claudia ist das anders. Claudia hat zwei Teilzeitstellen und verdient bei keiner genug, um die Eintrittsschwelle zu überspringen. Darum hat sie auch kein Arbeitgeber bei einer Pensionskasse versichert.

Nicole schaut ihren Pensionskassen-Auszug an. Versicherter Lohn? Ist das dasselbe wie ihr Einkommen? Kann sein, muss aber nicht. Zunächst einmal ist der versicherte Lohn (auch koordinierter Jahreslohn genannt) die zentrale Grösse, anhand der ihre Pensionskasse die Vorsorgeleistungen ermittelt. Im BVG ist festgelegt, dass dies mindestens der Bruttolohn abzüglich dem Koordinationsabzug sein muss. Es darf aber auch mehr sein; einige Kassen versichern den Koordinationsabzug ebenfalls oder Einkommensbestandteile über der BVG-Obergrenze. Bei Nicole ist der Koordinationsabzug zusätzlich versichert, aber die obere Grenze bleibt bei 85’320 Franken.

Unser Tipp: Versicherten Lohn im Pensionskassenausweis prüfen

Deine Vorsorgeleistungen basieren auf dem versicherten Lohn. Darum solltest du prüfen, ob der aufgeführte Jahreslohn auf dem Pensionskassenausweis auch deinem tatsächlichen Lohn entspricht. Sonst könnten deine Altersleistungen zu tief ausfallen.

Ein Vorbezug für Wohneigentumsförderung ist aktuell für Nicole kein Thema. Das ist der Betrag, den sie für den Kauf einer selbstgenutzten Liegenschaft aus der Pensionskasse maximal noch beziehen darf. Wenn sie schon etwas bezogen hätte, würde ihre Kasse das ebenfalls auf dem Ausweis vermerken.

Unser Tipp: Statt Vorbezug Pensionskassenguthaben verpfänden

Wenn du vorhast etwas zu kaufen, prüfe dein Pensionskassenguthaben zu Gunsten der Bank zu verpfänden statt es zu beziehen. So arbeitet dein Kapital weiterhin in der Pensionskasse für dich und – noch wichtiger: falls ein Vorsorgefall eintritt, ist dein Guthaben höher.

Hat meine Pensionskasse genug Geld?

Nicole hat Glück mit ihrer Pensionskasse. Diese verfügt über einen hohen Deckungsgrad von 109%. Der Deckungsgrad ist das Verhältnis zwischen dem vorhandenen Vorsorgevermögen aller Versicherten inkl. Überschüsse und Kursschwankungsreserven (also: wie viel Vermögen hat die Kasse?) und dem notwendigen Vorsorgekapital, damit die Kasse allen künftigen Vorsorgeverpflichtungen für die Aktiven und Rentner nachkommen kann. Bei einem Deckungsgrad von beispielsweise 105% bestehen 5% Reserven. Liegt er unter 100%, besteht eine Unterdeckung.

Nicole hat sich über den hohen Deckungsgrad ihrer Pensionskasse gefreut. Wir erklären Nicole, dass sie den Deckungsgrad immer in Verbindung mit dem technischer Zinssatz betrachten muss. Er ist eine Renditeerwartung der Pensionskasse auf das Vorsorgevermögen: „wie hoch kann das für die künftigen Rentenzahlungen zurückgestellte Vorsorgevermögen in Zukunft verzinst werden?“ Ihre Kasse verwendet einen technischen Zins von 2%, das ist im Vergleich der privaten Kassen relativ vorsichtig.

Über das Thema Unterdeckung muss sich Nicole derzeit keine Gedanken machen. Denn wie wir gesehen haben, hat ihre Kasse ja einen Deckungsgrad von 109%. Eine Unterdeckung besteht hingegen, wenn am Bilanzstichtag das versicherungstechnisch notwendige Vorsorgekapital nicht durch das verfügbare Vorsorgevermögen gedeckt ist. Oder einfacher gesagt: der Deckungsgrad kleiner 100% ist. Oder noch einfacher: die Kasse hat aktuell nicht Vermögen, um alle laufenden und künftigen Versicherungszusagen zu finanzieren. Dann leitet sie Sanierungsmassnahmen ein, also zeitlich definierte Massnahmen zur Behebung der Unterdeckung.

Wertschwankungsreserven muss Nicole’s Kasse noch weiter aufbauen. Diese dienen dazu, Kursschwankungen auf den Vermögensanlagen aufzufangen, um eine Unterdeckung und allfällige Sanierungsmassnahmen zu vermeiden. Nachdem die Altersguthaben verzinst sind, legt die Kasse aus den zusätzlich erwirtschafteten Überschüssen Mittel in die Wertschwankungsreserve ein. So kann sie niedrige Anlageergebnisse ausgleichen, wenn sich der Finanzmarkt mal ungünstig entwickelt. Die Höhe der notwendigen Wertschwankungsreserve unterscheidet sich von Kasse zu Kasse und hängt von der Vermögensaufteilung der Kasse ab.

Und Nicole, noch Fragen?

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Thomas verfügt über mehr als 30 Jahre Expertise als Privatanleger in fast allen Anlageklassen und zwei Vorsorgesystemen. Er gestaltet seit vielen Jahren einfache Kunden- und Serviceerlebnisse, bewegt Menschen und Organisationen und hat ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen von Menschen bei Finanzthemen gewonnen. Thomas bringt mit seinem Background als Doktor in Wirtschaftswissenschaften Themen einfach und pragmatisch auf den Punkt.
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