Deine Pensionskasse will dein Geld loswerden. Beim falschen Anbieter kostet dich das bei CHF 150’000 über 5 Jahre schnell CHF 3’000 oder mehr — ohne dass du es merkst.

Freizügigkeitskonto vergleich schweiz

30 Anbieter verglichen in relevanten Kriterien.

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100 % unabhängig. Kein Anbieter zahlt für ein besseres Ranking.

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Mindestens monatlich geprüft, direkt bei den Anbietern.

Wenn du die Pensionskasse wechselst, arbeitslos wirst oder dich selbstständig machst, musst du dein Pensionskassengeld zwischenparken: auf einem Freizügigkeitskonto oder Freizügigkeitsdepot. Die Wahl des richtigen Anbieters macht einen grossen Unterschied: Beim Zins trennen sich die Anbieter um den Faktor 50, bei den Depot-Gebühren bezahlst du bei teuren Anbieter das Dreifache des günstigsten. Unser Tool Freizügigkeitskonto Vergleich Schweiz vergleicht rund 30 Anbieter und zeigt dir in 1 Minute, welcher Anbieter zu deiner Situation passt, und berechnet dir den Ertrag eines Wechsels in Franken.

Vergleichstool zum Freizügigkeitskonto Vergleich Schweiz

Neu beim Thema? Lies zuerst unseren Grundlagenartikel zum Freizügigkeitskonto.



Freizügigkeitskonto oder Freizügigkeitsdepot: Was passt zu dir?

Auf die meistgestellte Frage zum Thema gibt es keine universelle Antwort. Sie hängt von drei Faktoren ab: wie lange das Geld parkiert bleibt, wie viel Risiko du tragen kannst und willst, und ob du in der Schweiz bleibst oder eventuell auswanderst.

Unser Tipp zu FZ-Konto oder FZ-Depot

👉 Wer sein Geld weniger als zwei Jahren parkt, ist mit einem Konto besser bedient. Denn du vermeidest das Risiko eines Kursverlusts bei einer Marktkorrektur, wenn du dein Guthaben zu einem ungünstigen Zeitpunkt in die neue Pensionskasse einbringst. Doch wer mehr als fünf Jahre Zeit hat, verliert mit einem reinen Zins-Konto gegenüber einem breit gestreuten Depot langfristig Kaufkraft, selbst beim derzeit besten Konto-Zins.

FZ-KontoFZ-DepotKombination
ZielKapital sicher parkenKapital langfristig aufbauenSicherheit und Rendite kombinieren
RisikokeinesKursschwankungenje nach Depot-Anteil und Aktienquote im Depot
RenditeZins: 0.05–0.50 %historisch 3–6 % p.a.individuell steuerbar
Empfohlen wennParkdauer unter 2 Jahre, Jobsuche noch offenParkdauer über 3 Jahre, Risikotoleranz vorhandenParkdauer 2–5 Jahre, Depot mit Kapitalschutz-Strategie
Wichtigster FaktorZins und KontogebührenAnlagegebühren und StrategieKostenstruktur und Flexibilität
Zwei-Konten-Trick möglich?Ja, bei Austritt aus Pensionskasse in zwei Hälften aufteilen.Ja, kombinierbarJa, ideal für Steueroptimierung beim Bezug

Wichtig: Bei Austritt aus der Pensionskasse hast du einmalig die Möglichkeit, dein Geld auf zwei verschiedene Freizügigkeitskonten aufzuteilen. Das kann beim späteren Bezug erheblich Steuern sparen. Mehr zum Zwei-Konten-Trick findest du im entsprechenden Fachartikel.


Die 5 wichtigsten Vergleichskriterien für den Freizügigkeitskonto Vergleich Schweiz

1. Zins und Kontogebühren

Beim Freizügigkeitskonto ist der Netto-Zins entscheidend — also Zins minus allfällige Kontoführungsgebühren. Achtung: Manche Anbieter werben mit einem attraktiven Zins, verrechnen aber eine jährliche Gebühr, die den Vorteil zunichte macht. Wer ein reines Konto sucht, findet die beste Kombination aus Zins und Gebühren meistens bei spezialisierten Anbietern. Aber aufgepasst: manchmal gibt es dort Kontoführungsgebühren oder Mindestbeträge. Alle Details findest du in der Tabelle im Tool.

2. Depot-Gebühren und Anlagestrategien

Beim Freizügigkeitsdepot ist die Pauschalgebühr (also die All-in-Fee für Verwaltungskosten und Produktkosten, TER) der entscheidende Kostenfaktor. Sie wird jedes Jahr auf dein gesamtes Vermögen erhoben und zieht dir über 10 Jahre erheblich Rendite ab. Die günstigsten Anbieter (finpension, VIAC, frankly) liegen unter 0.50 % p.a., teurere Banklösungen (PostFinance, VZ, UBS) können über 1.50 % p.a. kosten. Hinzu kommt die maximale Aktienquote: Wer langfristig anlegt und Risiko tragen kann, profitiert von Anbietern, die bis zu 99 % Aktienanteil erlauben.

3. Stiftungssitz und Steueroptimierung beim Bezug

Wenn du dein Freizügigkeitsgeld dereinst beziehst, fällt die Kapitalauszahlungssteuer an. Diese unterscheidet sich je nach Kanton erheblich. Wohnst du beim Bezug in der Schweiz, ist dein Wohnkanton für die Kapitauszahlungssteuer entscheidend. Für Leute, die aus der Schweiz weggezogen sind, ist jedoch der Sitz der Freizügigkeitsstiftung des Anbieters entscheidend. Anbieter mit Stiftungssitz im Kanton Schwyz (u.a. finpension, freeMe, Liberty, Tellco) sind bei der Quellensteuer (die dann statt der Kapitalauszahlungssteuer zum Zug kommt) besonders günstig. Das macht einen Unterschied von mehreren Tausend Franken bei mittleren Guthaben. In einem separaten Fachartikel zeige ich dir, wie du beim Bezug Steuern sparen kannst

4. Sicherheit: Staatsgarantie oder Einlagensicherung?

Freizügigkeitsgeld liegt rechtlich in einer separaten Stiftung. Es ist damit im Fall einer Bankenpleite grundsätzlich vom Bankenvermögen getrennt und besser geschützt als normale Bankeinlagen. Bei Kantonalbanken mit Staatsgarantie (etwa ZKB, Zuger KB, Luzerner KB) kommt noch eine zusätzliche staatliche Sicherung hinzu. Wer maximale Sicherheit priorisiert, wählt eine Kantonalbank mit Staatsgarantie oder frankly (ZKB-Stiftung). Die im Tool aufgeführten Kantonalbanken sind entsprechend markiert. Mehr zu Einlagensicherung und Bankkonkurs findest du in einem spezifischen Fachartikel.

5. Bezugsfristen und Flexibilität

Freizügigkeitsgeld ist grundsätzlich bis zum Rentenalter gesperrt. Doch es gibt Ausnahmen wie bei der Säule 3a: Wohneigentumserwerb (WEF-Vorbezug), Selbstständigkeit, Invalidität, Todesfall, Auswanderung oder definitiver Austritt aus der Schweiz. Üblich bei den meisten Anbietern ist eine WEF-Bezugsgebühr von 400 oder 500 Franken.

In 3 Schritten zum besten Anbieter

Schritt 1: Tool nutzen
Beantworte die vier Fragen im Tool oben. Du erhältst sofort eine auf deine Situation zugeschnittene Empfehlung mit den wichtigsten Anbieter aus dem Freizügigkeitskonto Vergleich Schweiz.

Schritt 2: Code kopieren
Klicke in der Empfehlungskarte auf «Code kopieren». Mit dem Smolio-Code erhältst du bei ausgewählten Anbietern einen Willkommensbonus und du unterstützt damit Smolio bei der Pflege dieses kostenlosen Vergleichs.

Schritt 3: Konto oder Depot online eröffnen
Die Eröffnung dauert bei digitalen Anbietern rund 10 Minuten. Das funktioniert online und vergleichbar wie die Eröffnung eines Säule 3a Kontos. Deine bisherige Pensionskasse überweist dein Freizügigkeitsguthaben dann direkt auf dein neu angelegtes Freizügigkeitskonto bei der neuen Stiftung. Du musst also nichts selbst transferieren. Übrigens, oft schlummert noch vergessenes Pensionskassengeld auf einem vergessenen Konto. In diesem Fachartikel zeigen wir dir, wie du verlorenes Pensionskassengeld finden kannst. Kostenlos.



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Häufige Fragen zum Freizügigkeitskonto Vergleich Schweiz

Was ist ein Freizügigkeitskonto und wann brauche ich es?

Ein Freizügigkeitskonto nimmt dein Pensionskassengeld auf, wenn dein Geld die Pensionskasse verlässt, aber nicht sofort in eine neue Kasse fliesst. Es ist vorgeschrieben: Du hast eine Frist von rund zwei Jahren, um das Geld in eine neue Pensionskasse oder ein Freizügigkeitskonto zu übertragen. Sonst landet es automatisch bei der Auffangeinrichtung BVG mit minimalem Zins.

Was ist der Unterschied zwischen Freizügigkeitskonto und Freizügigkeitsdepot?

Ein Freizügigkeitskonto funktioniert wie ein Sparkonto: Dein Geld liegt sicher und verzinst bei einer Bank oder Stiftung. Ein Freizügigkeitsdepot investiert dein Geld in Wertschriften (Aktien, Obligationen, ETFs) mit dem Ziel einer höheren Langzeit-Rendite. Es unterliegt dabei aber auch Kursschwankungen.

Ist mein Freizügigkeitsgeld sicher?

Freizügigkeitsgeld liegt in einer separaten Stiftung und ist damit im Konkursfall der Bank grundsätzlich geschützt. Kantonalbanken mit Staatsgarantie bieten zusätzlich eine staatliche Ausfallgarantie. Digitale Anbieter ohne Staatsgarantie (finpension, VIAC) sind über die Stiftungsstruktur ebenfalls geschützt, aber ohne diese zusätzliche Sicherheitsebene. Im Tool sind alle Anbieter mit Staatsgarantie entsprechend markiert.

Kann ich mit einem Freizügigkeitsdepot Geld verlieren?

Kurzfristig ja, denn Kurseinbrüche können deinen Depotstand unter den einbezahlten Betrag drücken. Langfristig haben breit gestreute Aktienmärkte historisch jedoch immer positive Renditen erzielt. Entscheidend ist daher die Anlagedauer: Wer sein Geld langfristig anlegen kann, konnte in der Vergangenheit mit einem Depot deutlich besser abschneiden als mit einem Konto. Wer weniger als zwei Jahre Zeit hat, sollte das Risiko nicht eingehen.

Welcher Anbieter hat den höchsten FZ-Zins?

Die Zinslage ändert sich regelmässig, daher aktualisieren wir diesen Vergleich monatlich direkt an den offiziellen Quellen der Anbieter. Den aktuellen Stand siehst du im Tool in der Konto-Tabelle.

Was passiert mit meinem Freizügigkeitsgeld, wenn ich die Schweiz verlasse?

Bei definitiver Auswanderung aus der Schweiz kannst du das Freizügigkeitsgeld bar beziehen. Dabei fällt eine Quellensteuer an, deren Höhe vom Kanton des Stiftungssitzes abhängt, also nicht von deinem letzten Wohnkanton. Anbieter mit Stiftungssitz im Kanton Schwyz sind steuerlich besonders günstig. Wer vorhat auszuwandern, sollte dies bei der Anbieterwahl berücksichtigen. Das Tool gibt bei Auswahl von «Auswanderung vielleicht» direkt einen entsprechenden Hinweis.

Noch unsicher, was für dich passt? In einem 15-minütigen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam auf deine Situation – kostenlos und unverbindlich.

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